Songtexte
Fünf Texte aus unserer Feder. Mehr folgt, wenn neue Songs fertig sind.
Batallion der Toten Seelen
(Lutz Reiter)
In mancher hellen Vollmondnacht,
bin ich um meinen Schlaf gebracht.
Mein Herz erwacht in starker Pein,
ich höre tausend Seelen schrein.
Zu meinem Leid zieht es mich dann,
hinauf zum Berg, durch dunklen Tann.
Durchs Dornendickicht streb ich weiter,
nur Wut und Hass sind mein Begleiter.
Doch oben auf dem Berge schon,
erwartet mich der Qualen Lohn.
Darf all die toten Kinderseelen,
umarmen die mein Herz so quälen.
In ihrem hellen Lichterschein,
will ich ihr Freund und Bruder sein.
Alsbald beginnt mein Herz zu beben,
seh ich sie so am Himmel schweben.
Kindlein, Kindlein weine nicht,
die Welt ist doch nicht gut für dich.
Entschweb mit mir in finstre Nacht,
hab liebe Freunde mitgebracht.
Lass ab von deinem Seelenschmerz,
es schlägt für dich kein Mutterherz.
Drum höre auf dich arg zu quälen
Und folge mir ins Bataillon der toten Seelen.
Engel
(AvM2006)
Die Augen mach auf, schau sie dir an
Sieh, was dein Herz empfinden kann.
Ihr Antlitz strahlt hell wie der Abendstern
Sie kommt ganz gewiss von irgendwo fern
Sie ist ein Feuerwerk
Ein schneebedeckter Berg
Ein Mensch, der alles in sich vereint
Aus dem Himmel sie kam
Von der göttlichen Farm,
Wo ein Engel die Ernte ist
Wie kann es nur sein, sie lässt mich niemals allein,
Ich denk nur an sie, was kann ich dafür?
Die Tränen verweh’n, wenn die Sünden entstehn,
Das Schicksal ist hart, denn ich weiß sie muss geh’n
Der Abschied tut weh, ich will es nicht versteh’n,
Liebe und Glück könn‘ die denn verweh’n?
Mein Engel fliegt weg, es hat keinen Zweck,
Erinnerung bleibt, an der ich mich leib
Den ich vermiss,
So sehr,
Ach bitte,
Ich kann nicht mehr
Genug
(AvM2005)
Lasst mich geh’n und jene Leute seh’n
Welche heut noch töten für Gold
Ich kann sie niemals verstehen
Ich will steh’n in ihre Augen seh’n
Kalt wie Eis im Kopf ’ne Menge Scheiß‘
Wie können Menschen nur so sein
So kann es nicht weiter geh’n
Wir müssen zusammen steh’n
Kriege führ’n das Leid zu ignorier’n
Menschlichkeit zerstört durch Gier und Neid
Das geht doch wirklich zu weit
Tiere quäl’n die letzte Ehre stehl’n
Massenzucht des Geldrausch’s reine Sucht
Sie können sich nicht beschwer’n
Nichts ist schlimmer als das Leben
(AvM2005)
Ich schau‘ hinaus in die Welt, wie sie mir missfällt
Ich seh‘ sie an, aber dann, fühl‘ ich, dass ich nicht mehr kann
Der Schmerz so groß; ich komm‘ nicht los
Sitze stumm und trüb mit stark verstimmten Gemüt
Der Augenblick tut so weh, weil ich ihn nicht versteh‘
Ich geh‘ hinaus in den Wald und mir wird bitter kalt
Der Wind weht mir ins Gesicht, aber er stört mich nicht
Wer hat denn gesagt, dass das Leben einfach ist?
Nimm dir was du kriegst und sei doch wer du bist!
Regt dein Leben dich auf, fang nicht an und sauf
Nimm es nicht in kauf
Halt die Ohren steif, fühl es und begreif
Leb‘ dein Leben nicht so steif
Sie es positiv, vergiss, was da schief lief
Komm heraus aus deinem Tief
Lach‘ es einfach aus, schmeiß die Trauer raus
Denn es ist noch lang nicht aus
Super geiler Tag
(AvM2006)
Ich will euch nichts fragen, nur ein kleines Wörtchen sagen
Drum hört mir kurz zu, wenn ich das jetzt gleich tu
Doch vorher müsst ihr wissen, ich werde keine Fahne hissen
Denn in der Stille liegt die Kraft, deshalb jetzt mal aufgepasst
Oh … ich hat’nen super geilen Tag
Oh … woran das denn wohl lag
Grund Nummer 1 — sie hatte wunderhübsches Haar
Grund Nummer 2 — ihre Augen strahlten sonnenklar
Was ist geschehen, ich will sie nur wiedersehen
Grund Nummer 3 — ihre Stimme war so zart
Grund Nummer 4 — ihr süßes Lächeln traf mich hart
Grund Nummer 5 — ihr Herz, das war so lieb und rein
Grund Nummer 6 — ich weiß, sie muss ein Engel sein